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Tierisch gut

Bericht in der Ludwigsburger Zeitung:                                                                                                                                                         

https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-theaterstueck-gegen-schulgewalt-_arid,641033.html

Ein weiteres Kooperationsprojekt mit dem Theater Q-rage Ludwigsburg und S-TEAM Coaching Ludwigsburg: Ein interaktives Theaterstück für die Grundschule

 

Tierisch gut!

Ein Theaterstück, das auf die Stärken der Kinder eingeht und zeigt, was für ein Schatz in der Vielfalt liegt. Jedes Kind kann etwas dazu beitragen, dass sich alle in der Gruppe wohlfühlen.


Zum Einsatz im Bereich Gewaltprävention in der Grundschule

Wolf, Ziege, Schnecke, Kaninchen und Panda sind ganz unterschiedlich und kommen nicht wirklich gut miteinander klar. Doch das war nicht immer so. Die Eule, die Lehrerin der Tiere, erzählt von dem Geheimnis und dem, was ihr passiert: Sie hat die Flasche mit dem Zauberduft zerbrochen, der wohl für das frühere gute Miteinander gesorgt hat. Es gibt nur einen Ausweg: Die Tiere machen sich gemeinsam, mit Unterstützung der Kinder, auf den Weg, um neuen Zauberduft zu besorgen. Auf dieser Abenteuerreise kommen die Stärken der Tiere in den Vordergrund. Die Kinder helfen bei schwierigen Situationen, geben Verhaltenstipps und bringen ihre Ideen in die Geschichte ein. Vermeintlich negativ erscheinende Charaktereigenschaften der Tiere erweisen sich plötzlich als hilfreich. Am Ende der Reise kommt die Erkenntnis, dass es gar keinen Zauberduft braucht. Jede*r trägt dieses Wundermittel in sich. Jede*r kann etwas zur Gemeinschaft beitragen, sodass sich alle wohlfühlen. Jede*r kann helfen und jede*r ist wertvoll.

Das Theaterstück ist interaktiv und lädt die Kinder dazu ein, die Handlung mitzugestalten und ihre Ideen zu einem besseren Umgang miteinander einzubringen.

Themen des Theaterstückes:

  • Umgang miteinander
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Erfahren von Selbstwirksamkeit
  • Empathie und Respekt
  • Impulssteuerung
  • Vielfalt der Gruppe
  • Stärke im Team anstatt Ausgrenzung

Organisatorisches:

  • Zielgruppe: Klasse 3, evtl. 2
  • Spieldauer: ca. 45 min.
  • Publikumsgröße: max. 3 Klassen bzw. 80 Kinder
  • Voraussetzungen: Freie Spielfläche von ca 4 m Breite und 3 m Tiefe

Vertiefung der Inhalte des Theaterstückes mit

Zeitnah nach dem Theaterstück gibt es klassenweise zwei vertiefende Module (à 45 min.):

  1. Basismodul „Selbstwertstärkung/ Stärken stärken“
    2. Aufbaumodul A „Gewaltfreie Kommunikation/ faires Streiten lernen“ oder
    Aufbaumodul B „Stark im Team“

Konflikt- und Selbstbehauptungstrainer Stefan Bettels (S-TEAM Coaching, Ludwigsburg) führt die gewünschten zwei Module (Zeitdauer insgesamt 90 min.) klassenweise durch.

Für das pädagogische Fachpersonal vor Ort wird eine Arbeitshilfe zur Vertiefung der Inhalte des Theaterstückes zur Verfügung gestellt.

Projektstart wird voraussichtlich ab Mai’21 in Ludwigsburg und im Landkreis Ludwigsburg sein.

Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung des
Projektes in Ludwigsburg und im Landkreis Ludwigsburg
bei der Stiftung Jugendförderung, Arbeit und Soziales der Kreissparkasse Ludwigsburg:
 
20 Schulen kommen in den Genuss von „Tierisch gut!“ -Theaterstück mit Vertiefungskursen.

Ebenso bedanken wir uns bei der Ott-Göbel-Stiftung
für die finanzielle Unterstützung bei der Durchführung
des Projektes in Stuttgart

Peter Hauser ist tot

 Er starb am 24.8.2020 im Alter von 67 Jahren. Er war als freier Mitarbeiter im Bereich Theater für unseren Verein „Ein Stern für Lena“ tätig.

Mit ihm verlieren wir einen Menschen, der in keine Schublade passte. Einer, der konsequent für seine Ideen stand. Er stand auf der Seite derer, die vom Leben nicht verwöhnt wurden.

Peter konnte Räume schaffen – der Theaterraum war ihm Heimat. Inszenieren, präsentieren, Leben sichtbar, fühlbar  und wichtig machen, meist das Leben seiner Schauspieler aller Altersklassen, war seine Leidenschaft. Ihre Improvisationen verpackte er in wunderbare Texte. Sprache war ihm wichtig und das Wohlbefinden seiner Schützlinge. Die Zusammenarbeit mit ihm war ein Geschenk,  a bisserl an Kaffee mit Schlag (er stammte aus Österreich) gab’s als Dreingabe.

Für unseren Verein arbeitete er zuletzt an der Maicklerschule Fellbach mit der Theater-AG bis dies durch Corona unmöglich wurde. Ebenso mussten die Proben von „Chronist der Winde“ frei nach H. Mankell mit Jugendlichen unterbrochen werden.

Peter fehlt uns sehr.

Ein Stern für Lena *Gegen Gewalt! e.V. in Kooperation mit Theater Q-rage, Projekt "Am Limit!" erhält Anerkennungsurkunde für vorbildliche Präventionsarbeit

09.10.2019 Aktuelles

Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer hat am 9. Oktober im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses drei Projekte zur Kriminalitätsvorbeugung mit dem Präventionspreis „Partner für Sicherheit“ ausgezeichnet.

Für die Jury spielten in diesem Jahr die Herausforderungen mit smarten Technologien und den neuen Medien eine zentrale Rolle. Daher wurden neben den drei Gewinnern aus allen Bereichen der Kriminalprävention auch der Zusatzpreis „Smart und Sicher“ vergeben. Der mit insgesamt 6500 Euro dotierte Preis wurde zum fünften Mal vergeben. Die Landeshauptstadt würdigt damit vorbildliche Projekte aus der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft für ihre erfolgreiche Arbeit in der Kriminalitätsvorbeugung und der Verkehrspräventionsarbeit. Die Preisgelder hat die in Stuttgart beheimatete WGV Versicherung gestiftet.

Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer sagte: „Wer in Stuttgart lebt, lebt sicher. Die heutige Preisverleihung ist mehr als die Auszeichnung der vier Preisträger. Es ist ein Dankeschön an die Akteure der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft und an viele Ehrenamtliche für ihre nachhaltige Präventions- und Sicherheitsarbeit. Mit ihrer professionellen und bürgernahen Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag, damit Stuttgart weiterhin sicher bleibt. Die polizeiliche Verbrechensverhütung, Ämter der Landeshauptstadt Stuttgart und freie Institutionen arbeiten Hand in Hand, um den Bürgerinnen und Bürgern ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten. Das kommt an und garantiert Stuttgart über Jahre hinweg einen Spitzenplatz unter den sichersten Großstädten in Deutschland.“

Die Jury, bestehend aus Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Polizeipräsident Franz Lutz, dem Vorsitzenden des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart, Klaus Thomas, und Dr. Jochen Kriegmeier, Vorstandsmitglied der WGV, sowie Anja Schneider, Public Relations bei der WGV, hat aus insgesamt 18 eingereichten Projekten ausgewählt.

Bei der Verleihung des Präventionspreises ‚Partner für Sicherheit‘ (von links): Gregor Belgardt, Leiter der Stabsstelle Sicherheitspartnerschaft in der Kommunalen Kriminalprävention, Dr. Klaus Brachmann, Vorstandsvorsitzender der WGV-Gruppe, Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer sowie Alexej Boris und Tilman Weinig von INSIDE OUT e.V., die mit dem Projekt ‚X-Games‘ den 1. Platz belegten. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Der erste Platz, der mit 3000 Euro dotiert ist, ging an das Projekt „X-Games“ zur Extremismus-Prävention des Vereins Inside-Out nach Bad Cannstatt. Das Projekt wird seit Mitte 2017 vor allem an Schulen angeboten. Dabei durchlaufen die Schülerinnen und Schüler fünf Stationen, bei denen sie mit schwierigen bis hin zu moralisch unlösbaren Situationen konfrontiert werden. Damit wird eine Radikalisierung simuliert und demonstriert, wie schnell dies bei falschen Vorbildern geschehen kann. In der gemeinsamen Reflexion mit Experten der Polizei wird über die gängigen Radikalisierungstypen aufgeklärt. An der Entwicklung war die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft beteiligt. Seit Anfang 2019 ist Inside-Out als eigenständiger Verein auch überregional aktiv.

Der zweite, mit 2000 Euro dotierte, Platz ging an das Projekt „Total vernetzt – Und, alles klar?!“ von Theater Q-Rage. Das Theaterstück, das junge Menschen über die Gefahren des Internets und der neuen Medien informiert, ist interaktiv und wird immer wieder unterbrochen, so dass Jugendliche ihre Meinungen einbringen können. In diesen Phasen werden Hintergrundinformationen von Experten erklärt. Themen des Stücks sind die Weiterleitung von Handyvideos, Filmen und Fotografieren im Unterricht, Kostenfalle Internet, Chatregeln, Hate Speech, Bilder im Netz, Sexting, legales Downloaden und Kurznachrichtendienste.

Den dritten Platz mit 1000 Euro Preisgeld erhielt die Wilde Bühne mit ihrem Projekt „Helden im Netz“. Die Wilde Bühne in der Ostendstraße fördert ehemals abhängige Menschen künstlerisch und sozialpädagogisch. Sie verbindet auf bundesweit einmalige Art und Weise Prävention, Nachsorge und Kultur. „Helden im Netz“ ist ein einstündiges Theaterstück mit anschließender Aufklärungsarbeit für die Jugendlichen über die virtuelle Welt, ihre Verführungen und ihre Grenzen.

Der Zusatzpreis „Smart und Sicher“ mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro ging an den Verein zur Förderung von Jugendlichen und deren Projekt „Antihelden – Chatberatung für Jungen zum Thema Sexualität und sexualisierte Gewalt“. Neben der kostenlosen Chatberatung werden Workshops an Schulen zu diesem Thema angeboten. Jugendliche erhalten bei der anonymen Chatberatung in einem geschützten Raum Hilfen und Unterstützung zum Themenfeld der sexuellen Bildung und sexualisierten Gewalt. Auf Wunsch wird an reale Beratungsstellen vermittelt.

Der Dank für ihre vorbildliche Präventionsarbeit ging außerdem an

Gemeinschaftserlebnis Sport, Projekt „Alles im Griff“

Theater Q-rage, Projekt „Achtung?!“

Ein Stern für Lena *Gegen Gewalt! e.V. in Kooperation mit Theater Q-rage, Projekt „Am Limit!“

Türkische Gemeinde Baden-Württemberg e.V., Projekt „kNOw HATE CRIME! – Kein Hass im Ländle!“

Caritasverband für Stuttgart, Projekt „Vier Pfoten für ein Halleluja“

Albert-Schweitzer-Schule, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, sj-aktiv, Projekt „Mit dem Rad unterwegs – bewegtes Lernen“

Jugendamt Stuttgart, Ambulante Maßnahmen der Jugendhilfe im Strafverfahren, Projekt „Respekt!“

Abteilung Individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern der Landeshauptstadt Stuttgart, Projekt „MiMi-Gewaltprävention Stuttgart“

Stuttgarter Jugendhaus gGmbH, Kinder- und Jugendhaus Nord, Caritasverband für Stuttgart e.V., Haus 49, Polizeirevier Wolframstraße, Projekt „Das große Tischkicker-Turnier“

Sozialberatung Stuttgart e.V. – Fachberatungsstelle Gewaltprävention, Kooperation mit INSIDE OUT e.V., Projekt „spiel.raum – Prävention von islamistischem Extremismus in JVAen in BW“

„Move & Do“ – Sportkreis Stuttgart e.V., Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, Projekt „Ich schaff’s auch ohne“

Kooperation von Schulsozialarbeit der Waldschule Degerloch, Fritz Leonhardt Realschule; Wilhelmsgymnasium; Jugendhaus Helene P., Mobile Jugendarbeit Degerloch, Referat Prävention Polizeipräsidium Stuttgart, Stadtmedienzentrum Stuttgart; release U21 Netzpause; Caritas Stuttgart, Lagaya Stuttgart; Aktion Jugendschutz Stuttgart, Projekt „digi-day@degerloch“

Haus des Jugendrechts Stuttgart, Projekt „Netzgänger“

Bezirksrathaus Mühlhausen, PP Stuttgart, Mobile Jugendarbeit Freiberg-Mönchfeld und Neugereut-Steinhaldenfeld – Hofen, Jugendhäuser Freiberg und Neugereut, release Stuttgart e.V., Projekt „Suchtpräventionstage für Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse im Stadtbezirk“

Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft – sicheres Stuttgart

Zum Netz der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft zählen neben der Polizei und der Stadtverwaltung auch freie Institutionen, darunter auch Förder- und Bürgervereine. Die Themen umfassen den Schutz des Eigentums, den Umgang mit digitalen Medien, die Förderung der Toleranz und des Demokratieverständnisses, Zivilcourage, Gewalt- und Suchtprävention sowie Prävention im öffentlichen Nahverkehr, durch Sport, Integration und Unterstützung, städtebauliche Kriminal- und Verkehrsunfallprävention wie auch Sauberkeitsthemen.

Stuttgart zählt unter den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern schon seit vielen Jahren zu den sichersten. Gemessen wird dies in der Polizeilichen Kriminalstatistik, die jedes Jahr erscheint. Zuletzt wurden im Berichtsjahr 2018 8507 Delikte je 100.000 Einwohnern gezählt, was einen weiteren Rückgang bedeutet. Trotz steigender Einwohnerzahl ist auch die Gesamtzahl an Straftaten zurückgegangen, insgesamt 53.828 Delikte bedeuten den niedrigsten Wert der vergangenen vierzehn Jahre. Auch die jüngste Bürgerumfrage hat ergeben, dass sich die Stuttgarterinnen und Stuttgarter in ihrer Stadt sicher fühlen.

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 „Ein Stern für Lena* Gegen Gewalt!“e.V. gut.

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